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Was ist Special Olympics?

"Wir versuchen mit dem Mittel Sport die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern."

Special Olympics International

ist weltweit die größte – vom IOC offiziell anerkannte – Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die 1968 in den USA durch die Familie Kennedy gegründet wurde.

Die Philosophie

von SPECIAL OLYMPICS ist es, mit dem Mittel Sport die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern.

Special Olympics

ist die einzige Organisation, die vom Internationalen Olympischen Komitee autorisiert wurde, den Ausdruck „Olympics“ weltweit zu nutzen.

Special Olympics ist der Überzeugung

  • dass der Wettbewerb unter Sportlern mit gleichen Voraussetzungen der beste Weg ist, um ihre Fähigkeiten zu testen, ihren Fortschritt zu messen und sie zu höheren Leistungen anzuspornen.
  • dass das Programm von Sporttraining und Wettbewerb den Menschen mit geistiger Behinderung hilft, körperlich fit zu werden und sich geistig, psychisch und im sozialen Bereich weiterzuentwickeln.
  • dass Menschen mit geistiger Behinderung von dem Sporttraining und den Wettbewerben in jeder Hinsicht profitieren können: körperlich, geistig, sozial und psychisch. Familien werden gestärkt und auf lange Sicht wird die Gemeinschaft durch Anteilnahme und Erleben in dem Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung geeint.

Unser Auftrag

ganzjähriges Sporttraining und Wettbewerbe in verschiedenen olympischen Disziplinen für Menschen mit geistiger Behinderung, um ihnen die Möglichkeit zu geben, körperliche Fitness zu entwickeln, Mut zu beweisen, Freude zu erfahren und Fähigkeiten, Begabungen und Freundschaft mit ihren Familien, anderen Special Olympics Athleten und der Gemeinschaft zu teilen.

Unser Ziel

alle Menschen mit geistiger Behinderung sollen die Chance haben, produktive Bürger zu werden, die von ihrem gesellschaftlichen Umfeld akzeptiert und respektiert werden.

Unsere Führung

Eunice Kennedy Shriver, Gründerin und Ehrenvorsitzende, und Sargent Shriver, Vorsitzender des Vorstandes.

Die Vorteile

für Menschen mit geistiger Behinderung, die ihnen Special Olympics bringt, sind vielzählig:
Verbesserte körperliche Fitness und motorische Fähigkeiten,
größeres Selbstvertrauen,
ein besseres Selbstwertgefühl,
Freundschaften und wachsende Unterstützung durch die Familien.
Die Sportler könne diese positiven Auswirkungen in ihr tägliches Leben daheim, in die Klasse, den Beruf und die Gemeinde übertragen. Teilhabende Familien werden stärker, da sie die Wertschätzung der Talente ihrer Athleten erfahren. Freiwillige Helfer aus der Gemeinde merken, welch gute Freunde die Athleten sein können.

Und jeder lernt mehr über die positiven Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung.

Der Special Olympics Eid

Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben!

SOI

In den 60er Jahren in den USA von Eunice Kennedy-Shriver, der Schwester von John F. Kennedy, gegründet, betreut Special Olympics heute weltweit über zwei Millionen Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung und ist damit die größte Sportbewegung für Menschen mit Behinderung. Special Olympics ist als Sportorganisation vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannt.
In über 160 Ländern hilft Special Olympics, die Lebensqualität von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung nachhaltig zu verbessern, ihnen durch den Sport die oft einzige Chance zu eröffnen, gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen. Special Olympics bietet so Hoffnung für Millionen Menschen mit geistiger Behinderung in aller Welt.

SO in Deutschland

1991 wurde Special Olympics Deutschland e.V. als gemeinsame Initiative der großen deutschen Organisationen, die sich um die Förderung und Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung bemühen, gegründet. Special Olympics Deutschland e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die erfolgreiche Idee von Special Olympics in die Behinderten-Einrichtungen und Sportvereine Deutschlands hineinzutragen.
Im Jahr 2006 nahmen bereits ca. 35.000 Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung an Special Olympics Wettbewerben auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene teil.

Unsere Überzeugung...

Special Olympics ist der Überzeugung, dass der Wettbewerb unter Sportlern mit gleichen Voraussetzungen der beste Weg ist, um ihre Fähigkeiten zu testen, ihren Fortschritt zu messen und sie zu höheren Leistungen anzuspornen. Special Olympics ist der Überzeugung, dass das Programm von Sporttraining und Wettbewerb den Menschen mit geistiger Behinderung hilft, körperlich fit zu werden und sich geistig, psychisch und im sozialen Bereich weiterzuentwickeln. Special Olympics ist der Überzeugung, dass fortlaufendes Training nötig ist, um die sportlichen Fähigkeiten zu entwickeln und zu fördern.

Die Prinzipien von Special Olympics

Können, Mut, Teilen und Freude - kennen weder geografische Grenzen noch Nationalitäten, Geschlecht, Alter, Rasse oder Religion.

Die Anfänge...

gehen auf das Jahr 1968 zurück, als Eunice Kennedy Shriver die Ersten Internationale Special Olympics Spiele in Soldier Field, Chicago, Illinois, USA abhielt. Das Konzept entstand in den frühen 60er Jahren, als Frau Shriver ein Tageskamp für Menschen mit geistiger Behinderung abhielt. Sie erkannte, dass Menschen mit geistiger Behinderung zu wesentlich größeren sportlichen Leistungen und sonstigen körperlichen Aktivitäten in der Lage waren, als viele Experten bisher angenommen hatten. Seit 1968 haben Millionen von Kindern und Erwachsenen mit geistiger Behinderung an Special Olympics teilgenommen.

Weltweit...

sind mehr als 143 Länderorganisationen akkreditiert. Special Olympics Organisationen werden kontinuierlich in der ganzen Welt entwickelt.

In den Vereinigten Staaten...

sind Special Olympics Vertretungen in allen 50 Staaten, Kolumbien,Guam, den Virgin Inseln und im Amerikanischen Samoa etabliert. Ungefähr 25.000 Städte und Gemeinden haben Special Olympics Organisationen.
Durch das Special Olympics Schulprogramm wird Special Olympics von öffentlichen Schulen in das Körperertüchtigungsprogramm mit einbezogen und außerstundenplanmäßig Sport für Grund- und Aufbauschüler mit geistiger Behinderung angeboten. Das Special Olympics Mega-Cities Programm koordiniert das Special Olympics Training und die Wettbewerbe in Schulen, Erholungsprogrammen von Gemeinden und Städten, Gruppenheimen und Einrichtungen in 11 großen Metropolen.

Um an Special Olympics teilnehmen zu können...

muss man mindestens acht Jahre alt sein und folgenden Einschränkungen unterworfen sein, die von legitimierter Stelle bestätigt wurden: Geistige Behinderung, Verzögerung der kognitiven Fähigkeiten oder erhebliche Lern- und Sprachprobleme, die von einer Verzögerung der kognitiven Fähigkeiten herrühren, die eine besondere Behandlung erfordert haben oder immer noch erfordern.

Das Unified Sports Programm...

bringt Menschen ohne geistige Behinderung mit Menschen mit geistiger Behinderung vergleichbaren Alters und mit vergleichbaren sportlichen Vorwertungen in einem Team zusammen. Das Unified Sports Programm wurde 1987 gegründet und strebt die Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in Schulen und öffentlichen Sportprogrammen an.

Special Olympics bietet ganzjähriges Training...

und Wettbewerbe in 22 offiziellen Sportarten an. Special Olympics hat Trainingsprogramme entwickelt und getestet, die im Sport Skills Guide für jeden Sport aufgeführt sind. Mehr als 140.000 qualifizierte Coaches trainieren Special Olympics Athleten.

Durch die Einteilung der Athleten in Leistungsgruppen...

die ihren Vorleistungen entsprechen, gibt Special Olympics jedem Athleten eine reale Chance zu gewinnen. Alle Leistungsgruppen können an regionalen, nationalen und weltweiten Spielen teilnehmen.

Für schwerstbehinderte Athleten...

hat Special Olympics das Motor Activities Training Programm ins Leben gerufen, das unter anderem von Krankengymnasten und Physiotherapeuten entwickelt wurde. MATP legt mehr Wert auf Training und die Teilnahme als auf Wettbewerb und verwirklicht so den Grundsatz von Special Olympics, daß Sporttraining für alle Menschen mit geistiger Behinderung zugänglich sein soll.

Special Olympics Wettbewerbe...

werden nach dem Muster der Olympischen Spiele ausgerichtet. Mehr als 15.000 Spiele, Treffen und Turniere sowohl in den Winter- als auch in den Sommersportarten werden weltweit jedes Jahr abgehalten. Weltspiele für eine limitierte Anzahl Vertreter aus allen Länderorganisationen werden alle zwei Jahre abwechselnd Winter- und Sommersportarten abgehalten.

Mehr als 590.000 Freiwillige...

organisieren und managen die Special Olympics Länderorganisationen als Coaches, Offizielle bei den Spielen, Fahrern und vielen anderen Funktionen. Jeder kann an der Bewegung teilhaben und wird durch spezielle Trainingsprogramme von Special Olympics auf seine Aufgabe als Coach, Offizieller oder Freiwilliger vorbereitet.

Von Washington D.C....

dem Hauptsitz, aus dirigiert Special Olympics International die lokalen, regionalen, landesweiten und nationalen Organisationen auf der ganzen Welt. Ein ehrenamtlicher Vorstand legt die internationalen Richtlinien fest und kümmert sich um die Übungsleiter, Athleten, Betreuer und Experten für geistige Behinderung aus der ganzen Welt.

Special Olympics wird unterstützt von...

den freien und regierungsabhängigen Sportorganisationen und/oder den internationalen Sportverbänden für jeden Sport, der bei Special Olympics angeboten wird.
Special Olympics ist die einzige Organisation, die vom Internationalen Olympischen Komitee autorisiert wurde, den Ausdruck "Olympics" weltweit zu nutzen.

Auftrag

Unser Auftrag ist, ganzähriges Sporttraining und Wettbewerbe in einer Vielzahl von olympischen Sportarten für Kinder und Erwachsene mit geistiger Behinderung anzubieten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, körperliche Fitness zu entwickeln, Mut zu beweisen, Freude zu erfahren und Fähigkeiten, Begabungen und Freundschaft mit ihren Familien, anderen Special Olympics Athleten und der Gemeinschaft zu teilen.

Überzeugung
Special Olympics wurde in der Überzeugung gegründet, dass Menschen mit geistiger Behinderung unter entsprechender Anleitung und Ermutigung, von der Teilnahme an Einzel- und Teamsportarten profitieren können, wenn diese so weit wie nötig an die Behinderungen angepasst werden.

Special Olympics glaubt, das kontinuierliches Training für die Entwicklung der sportlichen Fähigkeiten unerlässlich ist und dass der Wettbewerb zwischen gleichstarken Sportlern das geeigneteste Mittel ist, diese Fähigkeiten zu testen, den Fortschritt zu messen und Anreize zur persönlichen Weiterentwicklung zu geben.

Special Olympics glaubt, dass Menschen mit geistiger Behinderung von dem Sporttraining und den Wettbewerben in jeder Hinsicht profitieren können: körperlich, geistig, sozial und psychisch. Familien werden gestärkt und auf lange Sicht wird die Gemeinschaft durch Anteilnahme und Erleben in dem Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung geeint.

Prinzipien

Um die Aktivitäten für die Athleten mit geistiger Behinderung auch wirklich zu einem Erlebnis werden zu lassen, arbeitet Special Olympics weltweit nach den folgenden Prinzipien:

Das Besondere an Special Olympics - Fähigkeiten entwickeln, Mut zeigen, Teilen und Freude - soll sich durch alle Länder, Nationen, politische Gegebenheiten, Geschlechter, Alter, Rasse und Religion ziehen. Niemand darf ausgeschlossen werden!

Das Ziel von Special Olympics ist, allen Personen mit geistiger Behinderung zu helfen, in die Gesellschaft eingegliedert zu werden, so dass sie akzeptiert sind und die Chance erhalten, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu dieser Gesellschaft beitragen.

Als ein Mittel, dieses Ziel zu erreichen, motiviert Special Olympics die Athleten, die größere Möglichkeiten haben, nicht nur an Special Olympics Training und Veranstaltungen teilzunehmen, sondern an regulärem Schulsport, Vereinen beizutreten etc. Ob sie weiterhin bei Special Olympics teilnehmen wollen, liegt bei ihnen.

Alle Special Olympics Veranstaltungen - Lokal, Landesweit bundesweit und international - sollen die Werte, Standards, Traditionen und Zeremonien widerspiegeln, die sich in der modernen Special Olympics Bewegung gefestigt haben. Sie sollten die moralischen und seelischen Qualitäten von Menschen mit geistiger Behinderung feiern und so ihre Würde unterstreichen und ihr Selbstbewusstsein stärken.

Die Teilnahme an Special Olympics Trainingsprogrammen und Wettbewerbsveranstaltungen ist für alle Personen mit geistiger Behinderung, die mindestens 8 Jahre alt sind, möglich, egal wie schwer sie behindert sind.

Ganzjähriges Training ist für jeden Special Olympics Sportler zugänglich und wird von qualifizierten Trainern nach den standardisierten Sportregeln, die von SOI angepasst wurden, durchgeführt. Jeder, der an einem Special Olympics Sportart teilnimmt, muss in dieser Sportart ein Training absolvieren.

Jede Special Olympics Organisation Aktivitäten für verschiedene Altersstufen und Könnenslevel in ihre Angebote integrieren, vom wettbewerbsfreien Angebot bis zum Wettbewerb für starke Sportler.

Kein Sportler darf aufgrund seiner wirtschaftlichen Verhältnisse benachteiligt werden.

Grundsatz

Alle Teilnehmer sollen die gleichen Chancen auf Erfolg haben. Dies geschieht, indem die Teilnehmer mit Hilfe von Leistungseinschätzungen in Gruppen eingeteilt werden (ggf. auch nach Alter und Geschlecht).

Bei jeder Siegerehrung erhalten die ersten 3 Plätze, wie üblich, Gold, Silber und Bronze und der 4. bis letzte Platz erhält Schleifchen (international) oder eine Kupfermedaille (Deutschland) und wird, wie die anderen, auf dem Siegertreppchen geehrt.

Bei allen Veranstaltungen sollen soweit wie möglich ortsansässige freiwillige Helfer von Schulen, Universitäten etc. eingesetzt werden, um das öffentliche Verständnis zu verbessern.

Obwohl Special Olympics in erster Linie eine sportorientierte Organisation ist, wird auf ein Rahmenprogramm bei Special Olympics Spielen Wert gelegt. Kulturelle, Soziale und Künstlerische Angebote wie Theater, Tanz, Ausstellungen, Konzerte etc. bieten den Teilnehmern wertvolle Erfahrungen und sind auch der Integration sehr dienlich.

Es wird angestrebt, möglichst viele Aktivitäten auf kommunaler Ebene anzubieten. Es können auch Nationale Spiele in regelmäßigen Abständen abgehalten werden. Jede Special Olympics Länderorganisation kann eine Delegation zu den Weltspielen schicken, die alle 2 Jahre abwechselnd für Sommer- und Winterspiele abgehalten werden. Die Voraussetzung ist, dass die Special Olympics Standards bezgl. der Vorbereitung von Athleten und Coaches auf die Spiele eingehalten werden.

Die Familien der Special Olympics Athleten sollen mehr integriert werden, an dem Training ihrer Kinder teilzunehmen und mitzuhelfen, das öffentliche Verständnis für die Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien zu verbessern.

Andere Sportorganisationen, auf lokaler, Landesweiter und bundesweiter Ebene, sowohl amateur als auch professionell, sollen dazu gebracht werden, bei den Hauptveranstaltungen Demonstrationen von Special Olympics Athleten in ihr Programm mit aufzunehmen.

Die Special Olympics Aktivitäten finden in der Öffentlichkeit statt, mit voller Medienpräsenz, damit die Sportler der Welt die Qualitäten menschlicher Existenz demonstrieren können, mit denen sie ihre größten Erfolge haben - Fähigkeiten, Mut, Teilen und Freude.

Aktuelle Programme

  • Get into it
    Dieses Programm wurde zur Erhöhung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei Special Olympics entwickelt. In allen Schulformen und Altersstufen sollen die Schüler in vier grundlegenden Lektionen über geistige Behinderung informiert und auf die Begegnung mit behinderten Menschen vorbereitet werden.
    Die Ziele sind: Verständnis, Akzeptanz und Würdigung der Unterschiede zwischen Einzelnen, Information über die Special Olympics und Förderung des Engagements mit diesen und Beteiligung an einem Projekt des Service und des Lernens oder an einer Aktivität, die mit den Special Olympics verbunden ist, einschließlich einer Beteiligung an Sportveranstaltungen und Ereignissen im Rahmen der Special Olympics.

  • Unified-Sports
    Unified-Sports ist ein integratives Programm, bei dem jeweils etwa die gleiche Anzahl von Special Olympics Sportlern und Sportlern ohne geistige Behinderung in Mannschaften trainieren und an Wettbewerben teilnehmen. Dies eröffnet folgende Möglichkeiten: Entwicklung sportlicher Fertigkeiten, Wettbewerbserfahrungen, Einbeziehung des öffentlichen Schulwesens, Einbindung der Familie, Persönliche Entwicklung und Wahlmöglichkeit eines weiteren Programms

  • Motor-Activities-Training Program (MATP)
    Das MATP-Programm wurde entwickelt für: Menschen mit schwersten Behinderungen und Menschen, die nicht an den offiziellen Special Olympics-Sportarten teilnehmen können: weil sie die Anforderungen körperlich nicht erfüllen und/oder die Regeln nicht befolgen können (Verhalten).
    Bei MATP liegt der Schwerpunkt auf Training und Teilnahme, nicht auf Wettbewerb. Die Teilnehmer demonstrieren ihre persönliche Bestleistung. Die Betonung liegt auf den individuellen Fähigkeiten des Einzelnen.

  • Healthy Athletics
    Gesundheit, Fitness und mehr
    Die Gesundheit der Athleten gehört zu den besonderen Anliegen von Special Olympics. Zur ganzheitlichen Gesundheitsbetreuung wurde ein spezielles Pro¬gramm entwickelt: Special Olympics „Healthy Athletes''. Dieses ist ein Programm, das allen Special Olympics Athleten helfen soll, ihre allgemeine Gesundheit und ihre Fitness zu erhalten und zu verbessern. Die Special Olympics Athleten profitieren von einerVielzahl von Gesundheits-Checks, die von Klinikärzten und medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden. Besondere Beachtung finden hierbei Augen, Ohren, Zähne, Füße, richtige Ernährung und körperliche Fitness.
    Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse von Athleten mit geistiger Behinderung noch besser kennen zu lernen, neue Therapien zu entwickeln, optimale Unterstützung anzubieten und zu helfen, die medizinische Versorgung immer weiter zu verbessern.

  • Familienprogramm „Familie und Freunde“
    Das positive Selbstwertgefühl und die neu gewonnene Lebensfreude nehmen die Athleten mit in den Alltag. Special Olympics stärkt das Zusammengehörig¬keitsgefühl innerhalb der Familie und im Freundeskreis. Angehörige, Freunde und freiwillige Helfer lernen beim Sport die positiven Eigenschaften und besonderen Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung kennen und überwinden ihre Berührungsängste. Zahlreiche integrative Aktivitäten ebnen den Weg zu Freund¬schaften zwischen behinderten und nicht behinderten Sportlern. Dadurch wach¬sen und festigen sich Verständnis und Anerkennung.
    Die Familien sind untrennbarer Bestandteil im Leben des Sportlers und bilden ein wichtiges Bindeglied bei der Ausweitung des Special Olympics Gedanken in die Gesellschaft. Somit ist es auch eines der wichtigsten Ziele von Special Olympics, diesen Personenkreis in das Konzept einzubeziehen. Dies geschieht durch gemeinsames Training und Wettbewerbe, sowie Begleitung bei allen Großveranstaltungen.

Special Olympics Familien

Familien mit Kindern, die Behinderungen haben, sind wie jede andere Familie. Allerdings stellen die besonderen Bedürfnisse ihres Kindes sie oft vor Situationen, die das alltägliche Leben manchmal etwas schwieriger gestalten. Special Olympics gibt Familien die Möglichkeit an ganzjährigem Sporttraining und Wettbewerben teilzunehmen, die der ganzen Familie die Möglichkeit zum Sport, zur sozialen Integration und zum Spaß haben gibt.

Special Olympics ist eine Möglichkeit...

...für Familien, an den Fähigkeiten ihrer Kinder teilzuhaben, die Freude und den Spaß von Special Olympics Veranstaltungen mit anderen Familien zu teilen und an ganzjährigem Sporttraining und Wettbewerben teilzunehmen.

Familien sind die größte Unterstützung für Special Olympics. Familien helfen trainieren, transportieren, beim fund raising, bei offiziellen Auftritten und andere freiwillige Helfer einzuweisen. Familien sind die motiviertesten und enthusiastischsten Fürsprecher von Special Olympics. Das Special Olympics Familienprogramm bietet Information und Unterstützung für Familien mit Kindern mit geistiger Behinderung.

Das Special Olympics Familienprogramm bietet Unterstützung an durch...

Broschüren für Familienmitglieder und unterstützende Gruppen,
Familienseminare und Sportcamps,
Familienempfang bei Spielen und Veranstaltungen,
Unterkünfte für Familien bei Spielen,
Familienanerkennungsprogramm (USA),
Hilfe für Familien, die professionellen Beistand suchen,
"Home training programs" das beim Sporttraining unterstützt und die Kondition verbessern hilft.

Special Olympics Familienprogramme wachsen weiter an. 1968, bei den ersten Internationalen Special Olympics Spielen in Chicago, waren weniger als 200 Familienmitglieder anwesend. 1995, bei den neunten SO Welt-Sommer-Spielen in New Haven waren 12.000 Familienmitglieder anwesend, die mehr als die Hälfte der teilnehmenden Spieler repräsentierten.

Weltweit sind mehr als 450.000 Familienmitglieder integriert. Seit 1968 sind Familienprogramme in allen 50 US Staaten und in fast 150 Ländern in der ganzen Welt gegründet worden.

Special Olympics kann den Familienmitgliedern Stolz über ihre teilnehmenden Athleten vermitteln, Gemeinschaftsgefühl durch den Sport und die Hoffnung auf eine großartige Zukunft für den Menschen als Athleten und Bürger jeder Gemeinde.

Special Olympics Familienstatistik

Verheiratet 75%
durchschn. Anzahl Kinder 3,2
durchschn. Anzahl Special Olympics Athleten 1,0

Integration von Familien

Zuschauer bei Spielen 84%
Familienaktivitäten bei Spielen 78%
Fund Raising 53%
Begleitperson bei Veranstaltungen 51%
Transport von Athleten 51%
Freiwillige Trainer 48%
Familienkommittees 46%
Professionelle Trainer 27%
Familienheimtraining 22%
Familienpicknicks 22%
Spielemanagement 11%
Familiencamps 9%
Reden halten für die Gewinnung weiterer Athleten 8%

Gewinn für Familien und Athleten

Familien berichten über verbessertes Selbstgefühl ihrer Kinder 97%
Familien berichten über verbesserte Lebensqualität der gesamten Familie durch Special Olympics 91%
Familien geben an, Special Olympics sei eine gute Unterstützung für die Familie 100%
Familien teilen die Erfolge ihrer Kinder bei Special Olympics 99%

(1995 Special Olympics Familienumfrage)

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