Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Tanzgruppe war Hephata in diesem Jahr Ausrichter des Tanzfestes. 15 Formationen aus hessischen Werkstätten verzauberten die Zuschauer, 220 Tänzerinnen und Tänzer schwangen bei dem alljährlich stattfindenden Fest das Tanzbein.
Der erste Tanz gehörte dem Ausrichter. Gut gelaunt, synchron und im Takt fegten die zwölf Beschäftigten der Hephata-Werkstätten zur Musik von Leonie Richieüber die Bühne der Treysaer Festhalle. Auch Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll und Hans-Günter Kripko, Bereichsleiter Hephata-Werkstätten, waren begeistert.
Die Stimmung war von Anfang an gut und blieb es bis zum Schluss. „Komm, hol das Lasso raus!“, „Going to Ibiza“ und „Im Wagen vor mir“, waren nur einige der Hits, zu denen geklatscht, getanzt und geschunkelt wurde.
Genauso begeistert wie die Zuschauer waren auch die Tänzer. Von ihrer eigenen Leistungen, dem Ambiente und der Anerkennung. Jede Tanzgruppe bekam einen Pokal sowie Urkunden und Medaillen für alle Teilnehmer überreicht. „Für mich ist das hier etwas ganz Besonderes. Jeder macht das, was er kann. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal schaffe“, sagte Beate Mierke (53). Die Beschäftigte gehört der Hephata-Tanzgruppe seit deren Gründung vor zehn Jahren an. Zu Anfang sei ihr das Einstudieren der Schritte, die Bewegungen im Takt und gemeinsam mit den anderen schwer gefallen. Mittlerweile habe sie dies durch viel Üben aber gelernt. „Heute hat alles gut funktioniert, das freut mich sehr.“